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Feine Bude / Garten
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©encierro/stock.adobe.com
So halten Sie die aufdringlichen Blutsauger fern

Mückenabwehr

Abends im Sommer draußen sitzen und gemütlich den Tag ausklingen lassen – so lässt es sich aushalten. Und auf einmal summt es überall um Sie herum. Mücken! Die aufdringlichen Insekten haben es auf eins abgesehen: unser Blut! Warum das überhaupt so ist und wie Sie die fliegenden Störenfriede am effektivsten fernhalten, erfahren Sie jetzt. 

Nur Mückenweibchen brauchen Blut 

Besonders wohl fühlen sich Mücken in der Nähe von Wasser. Das kann die Regentonne oder ein Teich im Garten sein, aber auch eine Pfütze. Dort legen die Insekten ihre Eier ab. Und genau dafür brauchen die Weibchen unser Blut. Es stechen also nur weibliche Mücken. 

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Viele Produkte zur Mückenabwehr 

Die kleinen Blutsauger finden uns über ihren Geruchssinn. Sie reagieren auf unser ausgeatmetes Kohlendioxid und auf Schweißgerüche auf der Haut. Um Mücken fernzuhalten, ist der Mensch ziemlich kreativ geworden. Ob ätherische Öle, elektrische Geräte oder Chemie – es sind viele Mittel, die viel versprechen, auf dem Markt erhältlich. 

Weniger effektive Mittel zur Mückenabwehr 

Mittlerweile gibt es sogar Apps fürs Smartphone zur Mückenabwehr. Es wird ein Ton erzeugt, der den Flügelschlag eines Mückenmännchens imitiert. Das soll die weiblichen Mücken vertreiben. In diversen Tests stellte sich allerdings heraus, dass es einen durchaus größeren Effekt hat, die Mücke mit dem Telefon zu erschlagen. Und auch ätherische Öle als Duftarmbänder, Kerzen oder in Öllampen haben keine nachweisliche mückenabwehrende Wirkung.

Verzichten Sie auf Insekten-Grills 

Und auch spezielle UV-Lampen zur Mückenabwehr sind eher mäßig erfolgreich. Das Licht soll die Insekten in ein elektrisch geladenes Netz locken, das sie dann röstet. Allerdings reagieren Mücken nicht auf Licht, sondern auf Gerüche. Außerdem verschont der Insekten-Grill nicht die nützlichen Insekten, die von Licht angezogen werden. 

Mückenabwehr zum Auftragen auf die Haut 

Am effektivsten schützen Sie sich mit klassischen Anti-Mücken-Sprays. Die synthetischen Wirkstoffe mögen Mücken nicht riechen. Besonders beliebt sind Präparate die Diethyltoluamid (DEET) oder Icaridin enthalten. DEET Produkte verschaffen Ihnen bis zu acht Stunden Ruhe vor den Plagegeistern. Tragen Sie die Sprays aber nicht zu üppig auf und verzichten Sie auch eine langfristige Verwendung. Denn der Wirkstoff kann Hautreizungen verursachen. Es handelt sich nun mal um die Chemiekeule. 

Mückenabwehr im Haus  

Werden Sie drinnen von Mücken geärgert, können Sie auf Verdampfer für die Steckdose zurückgreifen. Diese Mückenabwehr verteilt ein Insektizid im Raum. Das ist nicht nur gefährlich für die blutsaugenden Zweiflügler, sondern auch für uns. Installieren Sie die Verdampfer also keinesfalls in der Nähe Ihres Kopfes und achten Sie drauf, regelmäßig zu lüften. 

Die einfache Lösung 

Abseits von all den im Handel erhältlichen Mückenabwehrmitteln schützen Sie sich mit langer, heller Kleidung gegen juckende Stiche. Oder greifen Sie auf ein Moskitonetz für Ihr Bett zurück. Und auch engmaschige Fliegengitter an den Fenstern halten die Plagegeister draußen. Sollte es Sie doch erwischt haben, gilt vor allem eins: nicht kratzen! Was Sie außerdem gegen den Juckreiz eines Mückenstichs tun können, lesen Sie hier


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