zurück
Feine Bude / Energie
Feuerschale 950x500 Alternativen zum klassischen Heizpilz
©rh2010/stock.adobe.com

Alternativen zum klassischen Heizpilz

Die Tage werden kürzer und auch frischer. Und wer abends gern draußen sitzt, zieht wieder eine lange Hose und einen Pullover an. Viele Menschen liebäugeln mit einem Heizpilz, wenn es in Richtung Herbst geht. Obwohl diese weder die günstigste noch die umweltschonendste Möglichkeit für kuschelige Terrassenabende sind. Erfahren Sie jetzt, welche Alternativen es zum klassischen Heizpilz gibt:

Infrarot-Heizstrahler wärmen effizient

Klimaschonend und dennoch wärmend soll sie sein: Die Heizquelle für Terrasse oder Balkon. Als Alternativen zum gasbetriebenen klassischen Heizpilz werden zum Beispiel Heizungen mit Strombetrieb gehandelt. Besonders angenehm ist der Infrarot-Heizstrahler. Er wärmt im Gegensatz zum Gas-Heizpilz relativ punktgenau nicht die gesamte Umgebung, sondern die Fläche in direkter Nähe. Insbesondere tatsächlich die Haut. Damit ist er deutlich effizienter. Sein Nachteil: Er braucht eine Stromquelle und Sie sind damit nicht ganz so flexibel beim Wechsel des Standortes. Haben Sie einen Ökostromvertrag, ist der Infrarotheizstrahler eine nicht günstige, aber klimaschonende Alternative. Er hat keinerlei CO2-Ausstoß.

Ajax loader Alternativen zum klassischen Heizpilz

Alternativen Heizpilz: Akkubetriebene Heizkissen

Wer es gern unter seinem Gesäß warm hat, für den eignet sich in jedem Fall das sehr umweltschonende und gemütliche aufladbare Heizkissen. Hier ist die Auswahl recht groß. Und das Praktische: Viele haben zusätzlich einen Wechselakku, so dass nach circa vier Stunden Wärme der bis dahin betriebene Akku aufgeladen ist und ein anderer eingesetzt werden kann. Eine Stromquelle auf der Terrasse oder dem Balkon ist nicht notwendig.

Feuer als Wärmequelle

Besonders gemütlich sind Feuerschalen oder Außenkamine, in denen Holz brennt und knistert. Hier können Sie und Ihre Kinder gegebenenfalls sogar Stockbrot  oder Marshmallows garen. Nachteil: Mitunter riechen Kleidung und Haare am nächsten Tag nach geräuchertem Schinken durch die Rauchentwicklung. Und: Das offene Feuer stellt nicht nur aufgrund der derzeitigen Trockenheit eine Gefahr da, es ist auch nicht besonders umweltschonend. Sollte die Feuerschale, der Feuereimer oder der Außenkamin von Ihnen regelmäßig genutzt werden, beachten Sie am besten folgendes:

Damit das Feuer möglichst wenig Feinstaub freisetzt, halten Sie die  Rauchentwicklung gering. Darum:

  • Benutzen Sie keine Gartenabfälle oder lackierte, behandelte Holzreste, sondern ausschließlich trockenes, natürliches Holz.
  • Lagern Sie selbst Holzscheite im Garten, lassen Sie sie mindestens ein bis zwei Jahre trocknen
  • Zünden Sie das Holz am besten von oben an. Andernfalls schwelt es über der Flamme und setzt schädliche Substanzen frei. 
  • Wichtig ist auch, Holz rechtzeitig nachzulegen, damit die größeren Flammen es entzünden können.

Die günstigste und umweltschonendste Alternative

Wer Kosten und Klimabelastung scheut oder einfach nur über wenig Platz auf der Terrasse beziehungsweise dem Balkon verfügt, der kann den lauschige Spätsommerabend auch ganz klassisch gestalten: Mit einer Decke für jeden Gast, einer Wärmflasche und warmen statt kalten Getränken ist es draußen noch eine ganze Weile sehr gut auszuhalten.  


Weitere Artikel