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Feine Bude / Allgemein
Blitzschutz 950x500 Innerer und u erer Blitzschutz
©Sergey Nivens/stock.adobe.com
Ist Blitzschutz für Ihr Haus nötig?

Innerer und äußerer Blitzschutz

Immer häufiger klettert das Thermometer über 25 Grad. Hitzegewitter, Sturm und Hagel sind oftmals die Folge. Wenn Blitz und Donner nahezu gleichzeitig kommen, kann einem schon mal ungemütlich werden. Und längst nicht alle Wohnhäuser haben eine Blitzschutzanlage. Wir erklären Ihnen, wann ein Blitzableiter notwendig ist und was es mit äußerem und inneren Blitzschutz auf sich hat. 

Keine generelle Pflicht zum Blitzschutz  

Als erstes vorweg: Entgegen der landläufigen Annahme, dass alle Häuser Blitzableiter haben: Dem ist nicht so. Und es gibt auch keine generelle Pflicht, sein Haus mit einer Blitzschutzanlage zu versehen. Vor allem gibt es Unterschiede von Bundesland zu Bundesland. So steht in der Bremer Landesbauordnung: „Bauliche Anlagen, bei denen nach Lage, Bauart oder Nutzung Blitzschlag leicht eintreten oder zu schweren Folgen führen kann, sind mit dauernd wirksamen Blitzschutzanlagen zu versehen.“  

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Höhe, Alter und Bauort entscheidend 

Eine Pflicht betrifft generell Gebäude ab einer Höhe von 20 Metern oder exponierte Gebäude, beispielsweise auf einer Anhöhe und frei stehend. Öffentliche Gebäude wie Schulen und Krankenhäuser haben ebenso eine Blitzschutzpflicht. Bei Wohnhäusern, die ein Reetdach haben oder unter Denkmalschutz stehen, kann es je nach Bewertung durch den Fachmann auch eine Pflicht zum Blitzschutz geben.   

Äußerer Blitzschutz – der klassische Blitzableiter 

Unterschieden wird zwischen Innerem und Äußerem Blitzschutz. Letzterer ist das, was wir ganz klassisch anhand eines langen dünnen Metallstabes auf Dächern erkennen. Dieser Fangarm leitet den Blitz, der ins Haus zu schlagen droht, über mehrere Ableiter zur Erdungsanlage in den Boden. Zu erwähnen ist, dass der äußere Blitzschutz nicht die Elektronik im Haus schützt. Hierfür benötigt man den Inneren Blitzschutz. 

Rettung Ihrer Geräte – Innerer Blitzschutz  

Schlimm genug, wenn der Blitz einschlägt. Aber auch sehr unwahrscheinlich. 2020 passierte dies im Land Bremen 1,6 mal pro Quadratkilometer. Eine Überlastung der Elektrik droht aber bereits, wenn der Blitz in den umliegenden ein bis zwei Kilometern einschlägt. Das kann sich auf Ihre Geräte auswirken. Ob der Computer mit hunderten wichtigen Fotos, der Fernseher, der Toaster oder die neue Kaffeemaschine: Wird die Leitung durch einen direkten oder indirekten Blitzschlag überlastet, sind die Geräte gegebenenfalls kaputt. Es sei denn, Sie haben einen Überspannungsschutz. Dieser bewahrt Ihre Geräte, allerdings nicht das Haus, vor den Folgen eines Blitzschlags.  

Sind Sie unsicher, ob und welche Art von Blitzschutz für Ihr Zuhause notwendig sein könnte, wenden Sie sich unbedingt an einen Fachbetrieb in unserer Region. Hier wird Ihnen mit Expertise und Umsicht weitergeholfen. 


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